1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen der Webchoreografin, Julia Beckert (nachfolgend „Auftragnehmer“) und ihren Kund:innen (nachfolgend „Auftraggeber“) über Webdesign-, Entwicklungs-, Hosting- und Supportleistungen. Abweichende Bedingungen des Auftraggebers gelten nur, wenn sie ausdrücklich schriftlich vereinbart wurden.
2. Vertragsgegenstand
Der Auftragnehmer erbringt Leistungen im Bereich Webdesign und Webentwicklung. Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot oder Vertrag.
3. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
Der Auftraggeber verpflichtet sich, alle für die Erstellung der Website erforderlichen Inhalte rechtzeitig zur Verfügung zu stellen. Dazu gehören insbesondere Texte, Bilder, Logos und Grafiken sowie Zugangsdaten zu bestehenden Websites oder Domains.
Der Auftraggeber versichert, dass er über alle erforderlichen Nutzungsrechte an den bereitgestellten Materialien verfügt und keine Rechte Dritter verletzt. Der Auftragnehmer ist nicht verpflichtet, die vom Auftraggeber bereitgestellten Inhalte rechtlich zu prüfen. Der Auftraggeber stellt den Auftragnehmer von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei, die aus einer Rechtsverletzung durch bereitgestellte Inhalte entstehen.
Kommt der Auftraggeber seinen Mitwirkungspflichten nicht nach und verzögert sich dadurch die Umsetzung des Projekts, können sich vereinbarte Zeitpläne entsprechend verschieben. Erfolgt über einen Zeitraum von 30 Tagen keine Rückmeldung oder Mitwirkung des Auftraggebers, ist der Auftragnehmer berechtigt, das Projekt vorübergehend zu pausieren. Die Wiederaufnahme des Projekts erfolgt nach Absprache und abhängig von der aktuellen Auslastung des Auftragnehmers.
4. Korrekturschleifen
Im Rahmen eines Webdesign-Projekts sind bis zu zwei Korrekturschleifen im vereinbarten Leistungsumfang enthalten, sofern im Angebot nichts anderes vereinbart wurde. Weitere Änderungswünsche oder zusätzliche Korrekturen, die über diesen Umfang hinausgehen, werden als zusätzliche Leistungen nach dem jeweils geltenden Stundensatz berechnet. Als Korrekturschleife gilt eine gebündelte Rückmeldung des Auftraggebers zu einem bereitgestellten Entwurf oder Zwischenstand.
5. Projektabbruch
Wird ein Projekt nach Auftragserteilung vor Fertigstellung beendet, sind alle bis dahin erbrachten Leistungen des Auftragnehmers zu vergüten. Die Abrechnung erfolgt auf Grundlage der vereinbarten Pauschale anteilig nach Projektfortschritt oder des vereinbarten Stundenhonorars. Ein Anspruch auf unentgeltliche Entwurfsleistungen besteht nicht. Die Herausgabe von Zugangsdaten, Dateien oder Websitebestandteilen erfolgt erst nach vollständiger Begleichung aller offenen Rechnungen.
6. Abnahme
Nach Fertigstellung der Website wird diese dem Auftraggeber zur Prüfung zugänglich gemacht. Beanstandungen oder Änderungswünsche müssen innerhalb von 7 Tagen nach Bereitstellung mitgeteilt werden. Erfolgt innerhalb dieser Frist keine Rückmeldung, gilt die Leistung als abgenommen. Änderungen oder Erweiterungen, die nach dieser Frist beauftragt werden, gelten als Folgeauftrag und werden nach dem jeweils geltenden Stundensatz berechnet.
7. Vergütung
Bei Projekten mit vereinbartem Pauschalpreis ist nach Auftragserteilung eine Anzahlung in Höhe von 50% des Gesamtbetrags fällig.
Mit der Umsetzung des Projekts wird nach Eingang der Anzahlung begonnen. Der Restbetrag wird nach Fertigstellung der Website und Rechnungsstellung fällig und ist innerhalb von 14 Tagen ohne Abzug zu zahlen.
Bei Projekten, die nach Stunden abgerechnet werden, erfolgt die Abrechnung nach tatsächlich erbrachtem Aufwand.
8. Nutzungsrechte
Nach vollständiger Zahlung der vereinbarten Vergütung erhält der Auftraggeber die Nutzungsrechte an der erstellten Website. Der Auftraggeber ist berechtigt, die Website zu verändern, zu erweitern oder durch Dritte bearbeiten zu lassen.
Der Auftragnehmer ist berechtigt, die für den Auftraggeber erstellte Website zu Referenzzwecken zu präsentieren. Sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart, ist der Auftragnehmer berechtigt, im Footer der Website eine dezente Urheberkennzeichnung mit Verlinkung auf die eigene Website zu platzieren.
9. Hosting und technische Betreuung
Sofern Hosting oder technische Betreuung vereinbart wurden, gelten folgende Regelungen. Die Website wird auf einem Server eines Drittanbieters betrieben. Eine durchschnittliche Serververfügbarkeit von etwa 96 % im Jahresmittel wird angestrebt. Wartungsarbeiten und Updates können zu kurzfristigen Ausfallzeiten führen. Der Auftragnehmer haftet nicht für Störungen oder Ausfälle, die durch Drittanbieter, höhere Gewalt oder externe technische Probleme verursacht werden.
10. Haftung
Der Auftragnehmer haftet nur für Schäden, die auf vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Verhalten beruhen. Für Inhalte, Daten und Materialien des Auftraggebers übernimmt der Auftragnehmer keine Haftung.
Der Auftragnehmer übernimmt keine Gewähr für die rechtliche Vollständigkeit von Rechtstexten (z. B. Impressum oder Datenschutzerklärung). Diese stellen keine Rechtsberatung dar.
11. Haftung für Software, Plugins und Updates
Die Umsetzung der Website erfolgt in der Regel auf Basis eines Content-Management-Systems (z. B. WordPress) sowie unter Verwendung von Plugins und ggf. Themes von Drittanbietern. Der Auftragnehmer hat keinen Einfluss auf die zukünftige Entwicklung, Sicherheit oder Funktionsfähigkeit dieser Softwarekomponenten und übernimmt daher keine Haftung für Sicherheitslücken, Funktionsstörungen, Inkompatibilitäten nach Updates oder Änderungen durch Drittanbieter. Der Auftragnehmer haftet ebenfalls nicht für Schäden, die durch eigenständige Änderungen des Auftraggebers oder durch Dritte an der Website entstehen.
12. Vertragslaufzeit bei Hosting
Hosting- und Supportleistungen werden, sofern nicht anders vereinbart, mit einer Laufzeit von 12 Monaten abgeschlossen. Der Vertrag verlängert sich automatisch um weitere 12 Monate, wenn er nicht mit einer Frist von 30 Tagen zum Vertragsende gekündigt wird.
13. Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
Stand: März 2026